ZUSAMMENARBEIT
Beispiel 1: Die Elefanten im Raum
Sie haben ein Paar in Paarberatung, das gerne seine emotionalen Themen mit Ihnen bearbeiten würde, wenn nicht immer wieder andere Themen wie z.B. „Unklare Finanzen“, „Ist das fair?“ oder „Ungesicherte Altersvorsorge“ (besonders im Konkubinat) im Weg stünden.
Damit Sie mit Ihren Klient:innen gut weiterarbeiten können, kann es sinnvoll sein, die Elefanten im Raum temporär umzusiedeln, in ein parallel laufendes oder interimistisches Verhandlungssetting mit einer Mediatorin.
Beispiel 2: Wie rechnet man das?
Sie sind Anwältin/Anwalt und haben einen anspruchsvollen familienrechtlichen Fall mit güterrechtlichen Knacknüssen: z.B. Miteigentumsliegenschaften, mit beiderseitigen Investitionen und Amortisationen, Firmen, Wertschriftenportfolios etc. und wissen nicht, wie Sie das Güterrecht anpacken sollen. Das müssen Sie auch nicht. Sie können diesen Teil auslagern und lassen die Fachanwältin denken und rechnen. Wenn Sie eine Eingabe in einem Gerichtsverfahren machen müssen, können Sie auch die Produktion des zugehörigen Textes an den Excel-Freak auslagern und ghostwriten lassen.
Beispiel 3: Mit Rechtsfragen will ich nichts zu tun haben
Sie sind Mediator:in mit einem anderen als juristischen Fachhintergrund und Erfahrung in Familienmediationen. Einfachere Fälle können Sie gut alleine mediieren und abschliessen, inkl. die Produktion von Vereinbarungstexten. Und nun haben Sie einen Fall, der unterhalts- und/oder güterrechtlich komplex ist. Sie möchten die Medianden unterstützen, gute Lösungen auch in diesen Bereichen zu finden. Sie könnten vorschlagen, dass eine Mediatorin/Anwältin für begrenzte Zeit als Co-Mediatorin an denjenigen Sitzungen teilnimmt, in denen es um Unterhalt und/oder Güterrecht geht. Oder dass Ihre Medianden für die Bearbeitung nur dieser Teilthemen temporär auch in Mediation zur Kollegin gehen.
Beispiel 4: Ich brauche eine Vertretung in meiner Kanzlei
Sie sind Anwältin/Anwalt mit Spezialisierung im Familienrecht in einer kleinen Kanzlei. Sie möchten oder müssen eine längere Auszeit nehmen. Sie fahren Ihre Kanzlei herunter, teilen Ihre Abwesenheit Ihrer Klientschaft, Gerichten und Behörden mit und beauftragen die Kollegin mit Ihrer Vertretung während Ihrer Abwesenheit. So können Sie beruhigt sein, dass es eine fachkompetente Ansprechpartnerin für Ihre Klientschaft gibt und im Notfall auch eine eintreffende kurze Frist gewahrt werden könnte.
Vereinbaren Sie einfach einen ersten Telefontermin und sprechen Sie mit mir über Ihre professionelle Situation. Wir werden eine Lösung für anspruchsvolle Aufgaben finden.
